Sterilisation des Mannes

Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie)

sterilisation_mann.jpg Sterilisation beim Mann Bei diesem operativen Eingriff werden die beiden direkt unter der Haut des Hodensacks liegenden Samenleiter durchtrennt, so dass im Samenerguss (Ejakulat) keine Samenzellen mehr enthalten sind. Die Vasektomie wird im Gynmed Ambulatorium von einem Urologen unter örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt. Sie können nach etwa 1 Stunde wieder nach Hause gehen. Die sexuelle Erlebnisfähigkeit verändert sich nicht. Es kommt weiterhin zur Erektion (Versteifung des Gliedes) und zum Orgasmus mit Erguss. Es werden weiterhin Samenzellen produziert, die aber im Hoden wieder aufgesaugt werden. Dadurch ist eine Befruchtung unmöglich.

Vorteile

Sie müssen nie mehr an Verhütung denken. Der Eingriff ist beim Mann wesentlich leichter durchzuführen und risikoärmer als die Sterilisation der Frau.

Nachteile

Der Eingriff bedeutet für Sie einen endgültigen Verzicht auf (weitere) eigene Kinder. Versuche, den Eingriff rückgängig zu machen, sind nicht immer erfolgreich. War der Entschluss zur Sterilisation nicht ausgereift, können seelische Probleme auftreten und zu Potenzstörungen führen.

Zuverlässigkeit

Nach dem Eingriff können noch für drei Monate Samenzellen im Samenerguss sein. Erst wenn Ihnen Ihre Ärztin/Ihr Arzt nach mehrmaliger Untersuchung des Samenergusses mitgeteilt hat, dass keine Samenfäden mehr gefunden wurden, besteht sicherer Schutz vor (weiterer) Vaterschaft.

Zugänglichkeit

Die Vasektomie wird von Urologen unter örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt. Sie können nach etwa 1 Stunde wieder nach Hause gehen. Ferner bieten auch einige urologische Abteilungen von Krankenhäusern diese Leistung an.