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Umfrage zum Thema Schwangerschaftsabbruch PDF Print E-mail

Studie Nr. 3906/09 September 2009
Quelle: INTEGRAL, Telefonische Interviews rep. Wiener Bevölkerung ab 18 Jahren, September 09, n=163; Studie 3906/09 Gynmed Ambulatorium
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Methode

  • 163 telefonische Interviews, repräsentativ für die weibliche Wiener Bevölkerung ab 18 Jahren (max. Schwankungsbreite: +/- 7,7%)
  • Befragungszeitraum: Freitag, 4. September 2009

Inhalte

  • Bekanntheit des Phänomens religiöser Aktivisten vor Abtreibungskliniken
  • Persönliche Erfahrung mit deren Aktivitäten
  • Einstellung zu deren Aktivitäten
  • Forderung für ein Verbot solcher Aktivitäten
  • Beurteilung von Stellungsnahmen zum Thema Abtreibung durch Vertreter der römisch-katholischen Kirche

Zusammenfassung

  • Die Mehrzahl der Wiener Frauen, nämlich 85%, haben schon einmal etwas von religiös motivierten Aktivisten vor Abtreibungskliniken gehört, gesehen oder gelesen
  • Ebenso viele (84%) empfinden es als Belästigung, dass religiöse Aktivisten die betreffende Frauen am Betreten derartiger Kliniken behindern wollen
    • Unter Frauen, die mit Kindern im Haushalt leben, ist diese Beurteilung sogar noch ausgeprägter (92%)
  • 12% der Frauen geben an, derartige Aktivisten schon einmal persönlich erlebt zu haben -Wobei die Dunkelziffer hier weitaus höher liegen dürfte
  • 60% der Wienerinnen sind für ein Verbot religiöser Belästigungen vor Abtreibungskliniken
    • Unter Frauen, die mit Kindern im Haushalt leben, ist dieser Wunsch sogar noch ausgeprägter (72% Zustimmung)
  • Für die meisten Wienerinnen sind Stellungnahmen der röm.-kath. Kirche zum Thema Abtreibung überhaupt (48%) oder eher (19%) unwichtig
    • Unter Frauen, die mit Kindern im Haushalt leben, ist dieser Wunsch sogar noch ausgeprägter (67% „überhaupt nicht wichtig“)

Spitzenwerte: Frauen mit Kindern im Haushalt

  • 92% empfinden religiösen Aktionismus als Belästigung
  • 72% sind für die Einrichtung von Schutzzonen vor Kliniken
  • Zwei Drittel (67%) halten Aussagen der katholischen Kirche zum Thema Schwangerschaftsabbruch, wie z.B. Kardinal Schönborn für „überhaupt nicht wichtig“














Quelle: INTEGRAL, Telefonische Interviews rep. Wiener Bevölkerung ab 18 Jahren, September 09, n=163; Studie 3906/09 Gynmed Ambulatorium